Zuletzt überarbeitet am 21.01.2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Präambel
Die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen VirtualFriend und den Nutzern seiner Telemediendienste (im Folgenden „Nutzer“ genannt). Sie definieren die Bedingungen, unter denen die Dienste von VirtualFriend genutzt werden.
1. Vertragsannahme
Durch das Erstellen eines Kontos bei VirtualFriend oder durch die Nutzung der VirtualFriend-App, sei es mit einem mobilen Gerät, einer mobilen Anwendung oder einem Computer (zusammenfassend „Dienst“ genannt), kommt ein Nutzungsvertrag zwischen VirtualFriend und dem Nutzer zustande, der den folgenden Bedingungen unterliegt.
2. Zugangsvoraussetzungen / Altersverifizierung
-
Durch das Erstellen eines Kontos und die Nutzung des Dienstes erklärt und garantiert der Nutzer, dass:
- er in der Lage ist, einen rechtsverbindlichen Vertrag mit VirtualFriend abzuschließen,
- er diese Vereinbarung sowie alle anwendbaren lokalen, staatlichen, nationalen und internationalen Gesetze, Regeln und Vorschriften einhalten wird,
- er mindestens 18 Jahre alt ist oder das Mindestalter für die Nutzung der Dienste von VirtualFriend in seinem Land erreicht hat.
- Bei begründetem Verdacht auf einen Verstoß gegen die vorgenannten Verpflichtungen ist VirtualFriend berechtigt, Personen von der Nutzung der Dienste auszuschließen. Zur Überprüfung eines Verdachtsfalls ist VirtualFriend berechtigt, eine Identitätsprüfung durch Anforderung offizieller Dokumente durchzuführen.
- Sofern der Nutzer auf Inhalte zugreifen möchte, welche nach dem Recht des Staates, welches auf den Nutzer Anwendung findet, erst nach erfolgreicher Altersverifikation freigeschaltet werden dürfen, muss der Nutzer die dazu erforderlichen Angaben machen und die entsprechenden Nachweise erbringen. Dies erfolgt durch ein eingesetztes Age-Verification-System. Sollte diese Altersverifikation fehlschlagen, abgebrochen werden oder aus sonstigen Gründen nicht erfolgreich sein, ist ein Zugang zu den gesperrten Inhalten nicht möglich.
3. Leistungsumfang
Das Fantasy-Chat-Portal ist eine Plattform für Männer und Frauen, die ausschliesslich nach Chats, Rollenspielen und fantasievollem virtuellem Austausch suchen. Alle Chatpartner sind virtuelle Profile die von professionellen echten Menschen oder künstlicher Intelligenz moderiert werden. Wobei reale Treffen mit diesen nicht möglich sind. Wir garantieren dem Nutzer bei uns zu jeder Zeit mit professionellen Chatpartnern in einer geprüften und sicheren Umgebung chatten zu können. Diese Dienstleistung ist in Teilen kostenpflichtig und wird in höchster Qualität betrieben.
Das Fantasy Chat Portal ermöglicht den Nutzern über seine Applikation einen Zugang auf ein zentrales Datenbanksystem. Der Nutzer hat nach der Registrierung und Erstellung eines eigenen Profils die Möglichkeit in der Datenbank nach Profilen zu suchen. Der Nutzer kann sich die Profile ansehen und mit diesen in Kontakt treten. Darüber hinaus bietet die Betreiberin im Rahmen des Zugangs auf das Datenbanksystem die Möglichkeit auf Datenmaterial dieser Profile zuzugreifen. Inhalt Art und Dauer des von dem jeweiligen Nutzer zur Verfügung gestellten und übertragenen Datenmaterials obliegt allein der Betreiberin des Fantasy-Chat-Portals.
Der Betreiber des Fantasy-Chat-Portals bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Dienste an. Mit einer kostenlosen Registrierung können Nutzer*innen ein Profil erstellen, die vom Betreiber des Fantasy-Chat-Portals erstellten Profile ansehen und Nachrichten von virtuellen Profilen lesen. Nutzer*innen können außerdem Profile kostenlos markieren. Zusätzlich zu den oben aufgeführten kostenlosen Diensten können Nutzer*innen gegen eine Gebühr andere virtuelle Profile kontaktieren und ihnen Nachrichten senden. Fiktive Profile mit einem grünen Punkt sind derzeit online, während Profile mit einem roten Punkt offline sind und Sie können keine Antwort von ihnen erwarten. Vor der Bereitstellung dieser Dienste werden die Nutzer*innen über die Kosten, den Inhalt und den Umfang der Dienste sowie über den Preis und die Zahlungsbedingungen informiert.
Chats sind über die externe Chat-Funktion möglich. Es ist auch möglich über externe Chat-Apps oder SMS zu chatten. Um diese Funktion zu aktivieren muss der Nutzer sein Einverständnis zur Nutzung der Chat-App oder des SMS-Chats und zur Übertragung der bisherigen Chat-Daten geben. Die Plattform übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Erreichbarkeit oder Funktionalität der externen Chat-Apps. Dies liegt in der alleinigen Verantwortung des Anbieters der jeweiligen externen Chat-Apps.
Der Betreiber des Fantasy-Chat-Portals richtet für den Nutzer ein elektronisches Postfach unter seinem Konto/Profil ein. Dieses dient dem Kontakt mit den Profilen auf der Plattform und der Übermittlung von Servicemitteilungen der Betreiberin des Fantasy Chat Portals. Weitere Mitteilungen der Betreiberin an den Nutzer erfolgen über die von ihm angegebene E-Mail-Adresse. Dem Nutzer der Datenbank der Betreiberin wird ein Chat zur Verfügung gestellt der dem gegenseitigen Austausch von Informationen in textlicher Form sowie von Geschenken und Küsschen zur Kontaktaufnahme mit den vom Betreiber der Plattform bereitgestellten und betriebenen Profilen dient. Die Nachrichten der virtuellen Profile an den Nutzer und jegliche Interaktion in Richtung des Nutzers sind Teil der Dienstleistung und nicht zusätzlich kostenpflichtig. Ein Chat kann durch den Nutzer jederzeit gestartet werden. Hierbei kann der Nutzer, wenn er über eine vordefinierte Anzahl an „Coins” verfügt andere virtuelle Profile kostenpflichtig anschreiben. Ein Nutzer erhält voreingestellt Push-Benachrichtigungen. Die Benachrichtigungen umfassen Hinweise auf erhaltene Chat-Nachrichten Besuche des Profils und Markierungen des Profils. Die Benachrichtigungen können in den Einstellungen der App abgestellt werden.
4. Beendigung der kostenlosen Mitgliedschaft
- Der Nutzer ist berechtigt, sein Profil jederzeit ohne Angabe von Gründen zu löschen.
- VirtualFriend behält sich das Recht vor, die Registrierung eines Nutzers jederzeit ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
- Verstößt der Nutzer gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kann VirtualFriend die Mitgliedschaft jederzeit fristlos kündigen.
- Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden alle Verpflichtungen des Betreibers zur Speicherung der Daten des Nutzers, es sei denn, gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfordern eine Speicherung.
- Nach Beendigung der Mitgliedschaft können vom Nutzer gesendete oder empfangene Chatnachrichten, vom Nutzer erstellte virtuelle Freundinnen, freigeschaltete Bilder oder andere Medien nicht mehr abgerufen werden.
5. Käufe
VirtualFriend bietet dem Nutzer neben den kostenlosen Diensten verschiedene kostenpflichtige Dienstleistungen an.
Mit jeder einzelnen Nutzung dieser Dienste geht der Nutzer ein neues Vertragsverhältnis mit VirtualFriend ein.
Diese Dienste sind vollständig von der kostenlosen Nutzung von VirtualFriend getrennt. Die einzelnen Verträge stellen keine Abonnements dar. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Nutzer den kostenpflichtigen Dienst auswählt und die Zahlungspflicht durch Klicken auf den „Kaufen“-Button akzeptiert (im Folgenden: Bestellvorgang). Auch die kostenpflichtigen Dienste unterliegen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
- Online-Käufe bei VirtualFriend
Entscheidet sich der Nutzer, einen Kauf über VirtualFriend zu tätigen, so erklärt er sich damit einverstanden, VirtualFriend alle Gebühren zum angezeigten Preis für die vom Nutzer ausgewählten Dienste sowie alle anfallenden Gebühren oder Steuern, die für die Zahlungen des Nutzers anfallen können, zu zahlen. Überdies ist VirtualFriend berechtigt, den ausgewählten Zahlungsanbieter (die „Zahlungsmethode“ des Nutzers) zu belasten. VirtualFriend kann etwaige Abrechnungsfehler oder -irrtümer korrigieren, auch wenn die Zahlung bereits angefordert oder erhalten wurde. Nimmt der Nutzer eine Rückbuchung vor oder widerruft er eine Zahlung über seine Zahlungsmethode, kann VirtualFriend nach eigenem Ermessen sofort das Benutzerkonto des Nutzers löschen.
- „Coins“
Durch den Abschluss eines kostenpflichtigen Vertragsverhältnisses erhält der Nutzer eine im Bestellvorgang ausgewählte Menge an Guthaben in Form eines Kreditkontos. Das Guthaben wird in sogenannten „Coins“ verwaltet. Hat das Kreditkonto keine „Coins“ mehr, ist die Nutzung kostenpflichtiger Dienste (z. B. das Senden von Nachrichten an die virtuelle Freundin) nicht möglich. Der Nutzer kann während des Bestellvorgangs erneut „Coins“ auf sein Kreditkonto aufladen, wodurch ein neuer Kaufvertrag zustande kommt.
- Virtuelle Gegenstände
Die „Coins“ sind virtuelle Gegenstände, die der Nutzer erwirbt. Der Nutzer darf virtuelle Gegenstände ausschließlich über VirtualFriend und auf keine andere Weise beziehen. Virtuelle Gegenstände stellen ein beschränktes Lizenzrecht dar, das dieser Vereinbarung unterliegt. Soweit nicht durch geltendes Recht verboten, werden die vom Nutzer erworbenen virtuellen Gegenstände an den Nutzer lizenziert. Der Nutzer erkennt an, dass kein Eigentums- oder Besitzrecht an den virtuellen Gegenständen auf den Nutzer übertragen oder abgetreten wird. Diese Vereinbarung darf nicht als Verkauf von Rechten an virtuellen Gegenständen ausgelegt werden. Kein Guthaben im Benutzerkonto in Bezug auf virtuelle Gegenstände stellt ein real weltliches Guthaben dar oder spiegelt einen gespeicherten Wert wider, sondern stellt ein Maß für den Umfang der Lizenz des Nutzers dar. Virtuelle Gegenstände unterliegen keiner Gebühr für Nichtbenutzung, aber die dem Nutzer gewährte Lizenz für virtuelle Gegenstände endet, vorbehaltlich der Bestimmungen dieser Vereinbarung, wenn VirtualFriend die Bereitstellung des Dienstes einstellt oder das Konto des Nutzers anderweitig geschlossen oder gekündigt wird. VirtualFriend behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen Gebühren für das Recht auf Zugriff oder Nutzung virtueller Gegenstände zu erheben und/oder virtuelle Gegenstände gegen Gebühr oder kostenlos zu verteilen. VirtualFriend kann virtuelle Gegenstände jederzeit verwalten, regulieren, kontrollieren, modifizieren oder entfernen. Im Falle einer Ausübung dieser Rechte durch VirtualFriend haftet VirtualFriend weder gegenüber dem Nutzer noch gegenüber Dritten. Die Übertragung virtueller Gegenstände ist verboten und der Nutzer darf virtuelle Gegenstände weder verkaufen, wieder in Besitz nehmen noch anderweitig an eine Person oder Entität übertragen. Virtuelle Gegenstände können nur über den Dienst eingelöst werden. Alle Käufe und Einlösungen von virtuellen Gegenständen, die über den Dienst getätigt werden, sind endgültig und nicht erstattungsfähig. Die Bereitstellung von virtuellen Gegenständen zur Nutzung innerhalb des Dienstes ist eine Dienstleistung von VirtualFriend, die unmittelbar nach Annahme des Kaufs solcher virtuellen Gegenstände durch den Nutzer beginnt.
- Rückerstattungen
Der Nutzer erkennt an, dass VirtualFriend unter keinen Umständen verpflichtet ist, Rückerstattungen zu leisten und keinen Anspruch auf Geld oder sonstige Entschädigung für ungenutzte virtuelle Gegenstände hat, wenn ein Konto geschlossen wird, sei es absichtlich oder unabsichtlich. VirtualFriend wird jedoch jede Anfrage von Fall zu Fall prüfen und hat das Recht, Rückerstattungen nur als Kulanz und ohne Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung zu gewähren. Im Allgemeinen sind alle Gebühren für Käufe nicht erstattungsfähig und es gibt keine Rückerstattungen oder Gutschriften für teilweise genutzte Zeiträume. Der Kauf von virtuellen Gegenständen ist endgültig und nicht erstattungsfähig.
6. Zahlungsbedingungen
- Die Gebühr für kostenpflichtige Dienste muss im Voraus an VirtualFriend gezahlt werden und wird vollständig mit der im Bestellvorgang gewählten Zahlungsmethode, wie Kreditkarte, Lastschrift, Sofort, Paysafe Card oder Paypal, eingezogen. Nach einem erfolgreichen Bestellvorgang werden die Coins dem Kundenkonto sofort, spätestens jedoch nach 2 Stunden gutgeschrieben
- VirtualFriend kann Zahlungen für kostenpflichtige Dienste durch einen externen Dienstleister abwickeln lassen, der von VirtualFriend ausgewählt und für die jeweilige Transaktion vom Nutzer beauftragt wird. Die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des externen Dienstleisters gelten ebenfalls.
7. Pflichten des Nutzers
- Der Nutzer versichert, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten wahrheitsgemäß sind. Vorsätzliche oder betrügerische Falschangaben können zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und berechtigen VirtualFriend, das Profil des Nutzers zu sperren, ohne dass das Recht von VirtualFriend auf Vergütung beeinträchtigt wird.
- Der Nutzer verpflichtet sich, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln. Werden die Zugangsdaten an Dritte weitergegeben, haftet der Nutzer für alle daraus resultierenden Folgen. Bei Verdacht auf Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte muss der Nutzer VirtualFriend unverzüglich informieren und geeignete Maßnahmen ergreifen, um weiteren Missbrauch zu verhindern (z. B. durch Änderung des Passworts).
- Der Nutzer verpflichtet sich, eine gesetzlich vorgeschriebene Altersverifizierung mittels des eingesetzten Age-Verification-Systems nicht durch technische Mittel zu manipulieren, zu blockieren und oder auf sonstige Weise zu umgehen.
- Die Nichteinhaltung der oben genannten Pflichten oder ein Verstoß gegen andere in diesen AGB festgelegte Pflichten berechtigt VirtualFriend, das Konto des Nutzers sofort zu sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen.
8. Werbung und Newsletter
Mit der Registrierung bei VirtualFriend erklärt sich der Nutzer ausdrücklich damit einverstanden, Nachrichten mit Informationen über VirtualFriend per E-Mail an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zu erhalten. Der Nutzer kann den Empfang dieser Nachrichten jederzeit stoppen.
9. Dienstleistungen Dritter
Der Dienst kann Werbung und Promotionen von Dritten sowie Links zu anderen Webseiten oder Internet-Ressourcen enthalten. VirtualFriend ist nicht verantwortlich für die Verfügbarkeit (oder Nichtverfügbarkeit) solcher externen Webseiten oder Internet-Ressourcen. Wenn der Nutzer sich entscheidet, mit Dritten über die Dienste von VirtualFriend zu interagieren, unterliegt diese Beziehung den Geschäftsbedingungen der Dritten. VirtualFriend ist nicht verantwortlich oder haftbar für die Geschäftsbedingungen oder Handlungen solcher Dritten.
10. Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen
VirtualFriend behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern, sofern dadurch wesentliche Bestimmungen des Vertragsverhältnisses nicht berührt werden und dies notwendig ist, um sich an Entwicklungen anzupassen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht vorhersehbar waren und deren Nichtbeachtung das Gleichgewicht des Vertragsverhältnisses erheblich stören würde. Wesentliche Bestimmungen sind insbesondere solche über Art und Umfang der vereinbarten Leistungen und die Laufzeit, einschließlich der Bestimmungen zur Kündigung. VirtualFriend ist berechtigt, Änderungen vorzunehmen, um Vertragslücken zu schließen, die vornehmlich durch gesetzliche Änderungen und Änderungen der Rechtsprechung entstehen.
11. Haftung von VirtualFriend
- VirtualFriend übernimmt keine Verantwortung oder Garantie für die Richtigkeit und Sicherheit der Daten und Inhalte, die den Nutzern von der verwendeten KI übermittelt werden. Die KI ist darauf programmiert, freundlich und positiv gegenüber dem Nutzer zu sein. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die KI negativ auf Chatnachrichten oder andere Kommunikation reagiert, sei es in der Realität oder nach der Wahrnehmung des Nutzers. Unangemessenes Verhalten der KI begründet keinerlei Ansprüche gegen VirtualFriend.
- VirtualFriend erbringt eine IT-Dienstleistung mit dem Zugang zur Webseite des Dienstanbieters und schuldet keinen Erfolg. Da VirtualFriend keinen Einfluss auf die Datenübertragung über das Internet außerhalb der eigenen IT-Infrastruktur hat und angesichts der Beschaffenheit und Unsicherheit des Internets übernimmt VirtualFriend keine Haftung für externen Datenverlust und/oder Fehler bei der Datenübertragung. VirtualFriend haftet nicht für Ausfälle des Dienstes, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen (z. B. aufgrund von höherer Gewalt oder technischen Störungen im Internet).
- VirtualFriend übernimmt keine Haftung für den Missbrauch von Informationen, die der Nutzer Dritten zur Verfügung stellt. Ebenso haftet VirtualFriend nicht für die unbefugte Kenntniserlangung der persönlichen Daten des Nutzers durch Dritte (z.B. durch unbefugten Zugriff auf die Webseite des Dienstanbieters), es sei denn, VirtualFriend hat die unbefugte Kenntniserlangung durch Dritte vorsätzlich oder grob fahrlässig ermöglicht.
- VirtualFriend haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, außer in Fällen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung notwendig ist, um den Zweck des Vertrags zu erreichen.
- Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung einer Pflicht, die für die Erreichung des Vertragszwecks wesentlich ist (Kardinalpflicht), ist die Haftung von VirtualFriend auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
- Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Organe von VirtualFriend.
12. Einräumung von Rechten
- Der Nutzer räumt VirtualFriend für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, übertragbares, räumlich unbegrenztes und zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes einfaches Nutzungsrecht an den von ihm auf der Webseite des Dienstanbieters hochgeladenen Inhalten ein (z.B. das Profilbild des Nutzers). Der Nutzer versichert, dass die von ihm hochgeladenen Inhalte und deren Nutzung keine Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte oder andere gewerbliche Schutzrechte, verletzen.
- Der Nutzer räumt VirtualFriend das Recht ein, die mit der KI geführten Chats in anonymisierter Form auszuwerten, um den Dienst zu verbessern.
- Durch das Freischalten von Medien (z.B. Fotos der virtuellen Freundin) wird dem Nutzer von VirtualFriend nur ein einfaches Nutzungsrecht für private Zwecke eingeräumt, das auf die Dauer der Mitgliedschaft beschränkt ist. Jede weitere Nutzung oder Verwertung der freigeschalteten Medien durch den Nutzer, die gegen den Vertrag verstößt, berechtigt VirtualFriend zur sofortigen fristlosen Kündigung des Nutzungsvertrags aus wichtigem Grund. In diesem Fall ist VirtualFriend auch berechtigt, vom Nutzer Schadensersatz in Höhe von mindestens 5.001,00 EUR pro Verstoß zu verlangen, wobei es dem Nutzer gestattet ist, nachzuweisen, dass ein geringerer Schaden entstanden ist. Das Gleiche gilt für die vom Nutzer konfigurierten Profilbilder der virtuellen Freundinnen sowie alle Bilder, die dem Nutzer im Rahmen der Chatfunktion zugesandt werden.
- Alle Rechte an den Medien, die die virtuellen Freundinnen auf VirtualFriend darstellen, verbleiben bei VirtualFriend.
13. Datenschutz
VirtualFriend erhebt, verarbeitet und nutzt die persönlichen Daten des Nutzers, wie in diesen AGB und in der Datenschutzerklärung beschrieben. Die Speicherung der persönlichen Daten erfolgt auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.
14. Widerrufsbelehrung
- Widerrufsrecht
Der Nutzer hat das Recht, die geschlossenen Verträge innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des jeweiligen Vertragsschlusses. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Nutzer VirtualFriend mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein per Post versandter Brief oder eine E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Nutzer die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.
- Folgen des Widerrufs
Wenn der Nutzer von diesem Vertrag zurücktritt, erstatten wir ihm alle Zahlungen, die wir von ihm erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass er eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, an dem wir über seine Entscheidung, von diesem Vertrag zurückzutreten, informiert wurden. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das er bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes mit ihm vereinbart; in keinem Fall werden ihm wegen dieser Rückzahlung Gebühren berechnet. Hat der Nutzer verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hat er uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem er uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichtet hat, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
- Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück
An
Infinity Webtech d.o.o.
Trg žrtava fašizma 14
HR-10000 Zagrzeb
Chorwacja
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*)/erhalten am (*)
E-Mail des/der Verbraucher(s)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen. - Hat der Nutzer seine ausdrückliche Zustimmung gegeben, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn die von VirtualFriend erbrachte Dienstleistung vollständig erbracht wurde, bevor der Nutzer sein Widerrufsrecht ausgeübt hat.
15. Reklamationen und Beschwerden
Bei Reklamationen oder Beschwerden im Zusammenhang mit der Website oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwenden Sie bitte unser Kontaktformular, das über die Schaltfläche „Hilfe/Support“ in der Fußzeile zugänglich ist.
Sie können Ihre Beschwerde per E-Mail über das entsprechende Formular einreichen und wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.
16. Schlussbestimmungen
- Die rechtlichen Beziehungen zwischen VirtualFriend und dem Nutzer unterliegen dem Recht der Chorwacja, vorbehaltlich zwingender Bestimmungen. Gerichtsstand für alle Ansprüche aus dieser Vereinbarung ist Zagrzeb, soweit der Nutzer kein Verbraucher ist. Die Anwendbarkeit zwingender Bestimmungen des Landes, in dem der Nutzer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Wohnsitz hat, bleibt unberührt.
- Änderungen oder Ergänzungen des Nutzungsvertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst. Ausgenommen sind Änderungen des Vertrags, die von VirtualFriend gemäß Nr. 10 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgenommen werden (siehe auch Nr. 10 „Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen“).
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder unvollständig sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen unberührt. Die unwirksame oder unvollständige Bestimmung wird durch die gesetzliche Bestimmung ersetzt, die für die Art des Vertrags in Frage kommt. Existiert eine solche gesetzliche Bestimmung nicht, wird die unwirksame oder unvollständige Bestimmung durch eine Ersatzbestimmung ersetzt, die dem beabsichtigten Regelungsgehalt der zu ersetzenden unwirksamen oder unvollständigen Bestimmung unter Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben entspricht.